Das verborgene Problem in Ihrem Bohrloch

Das verborgene Problem in Ihrem Bohrloch: 3 Minuten 46 Sekunden

Ein offenes Bohrloch in klüftigem Gestein kann zu einer vertikalen „Autobahn“ für Schadstoffe werden und genau die Daten verfälschen, die Sie eigentlich erfassen möchten.

Technische Infografik zur Veranschaulichung der Kontaminationsrisiken bei offenen Bohrlöchern mit roten, nach unten gerichteten Flusspfeilen, die in orangefarbene Risse münden, sowie drei orangefarbenen Symbolen für biologische Gefahren, unterbrochene Querströmungen und schräge Darstellungen

Das Problem der offenen Bohrlöcher

Erzeugt falsche Wege
Wasser und Schadstoffe aus Hochdruck-Rissen dringen in das Bohrloch ein, bewegen sich vertikal weiter und fließen in andere Risse, was zu einer Kreuzkontamination führt.

Masken „True Conditions“
Diese Kreuzkontamination macht es unmöglich, die tatsächlichen Grundwasserströmungswege und die Verteilung der Schadstoffe zu ermitteln, was zu fehlerhaften Standortmodellen führt.

Liefert irreführende Daten
-Messungen zur Temperatur oder zur Wasserchemie sind verzerrt und zeigen nur die Hauptströmungszonen an, obwohl möglicherweise weitaus mehr aktive Zonen vorhanden sind.

Technische Infografik, die eine grüne, flexible Auskleidung zeigt, die orangefarbene Risse entlang einer Gesteinsbohrlochwand abdichtet, neben drei orangefarbenen kreisförmigen Symbolen für die Sicherheitsdurchflussrate und hochauflösende Diagramme

Die Lösung für ausgekleidete Bohrlöcher

Dichtet das gesamte Bohrloch ab
Ein flexibler, undurchlässiger 405 Solinst Flute Blank Liner wird unmittelbar nach dem Bohren eingebaut und dichtet das Bohrloch von oben bis unten dicht an der Bohrlochwand ab.

Stellt den natürlichen Wasserfluss wieder her
Die Auskleidung verhindert Kreuzkontaminationen vollständig, isoliert Klüfte und ermöglicht so die Messung des tatsächlichen, ungestörten hydrogeologischen Systems.

Liefert hochauflösende Daten
Die Erstellung eines Transmissivitätsprofils während der Auskleidung eines offenen Bohrlochs ermöglicht die Kartierung hydraulischer Merkmale im Maßstab von 6 Zoll

Was eine Bohrlochauskleidung noch ermöglicht

Grafik, die einen Stapel geologischer Schichtflächen neben einem gestrichelten grauen Pfeil nach unten zeigt, der die Verfolgung des vertikalen Strömungswegs darstellt
Vektorgrafik-Symbol, das eine orangefarbene Ortsmarkierung zeigt, die direkt auf den Umrisskreis einer Zielbohrstelle zeigt
Hydrogeologische Daten, die über eine grüne Geländekarte gelegt sind, um die Transmissivitätsprofile der Bohrlöcher darzustellen

Tiefendiskrete Überwachung
Spezielle Auskleidungen ( 405 Water Flute ) ermöglichen die Entnahme von Grundwasserproben aus mehr als 15 diskreten Zonen in einem einzigen Bohrloch.

Verunreinigungen lokalisieren
Eine reaktive Abdeckfolie (405 NAPL Flute) enthält einen speziellen Farbstoff, der bei Kontakt Flecken hinterlässt und so die Tiefe des freien Produkts präzise identifiziert. Ein 405 FACT-Streifen (Flute Activated Carbon Technique) identifiziert Verunreinigungen in der gelösten Phase.

Kartierung der Wasserströmungswege
Durch die Messung der Einbaugeschwindigkeit der Auskleidung lässt sich ein kontinuierliches, hochauflösendes Profil der Transmissivität des Bohrlochs (wie leicht das Wasser fließt) erstellen. Nach dem Entfernen der Auskleidung kann ein Reverse-Head-Profil erstellt werden, um vertikale hydraulische Gradienten zu ermitteln, anhand derer die Konnektivität im geklüfteten Grundgestein bestimmt werden kann.

Außendienstmitarbeiter, der an einer Umweltüberwachungsstation eine flexible Solinst-Flöten-Rohling-Auskleidungsspule auf einem Auslegeständer befestigt

Versiegeln eines Bohrlochs mit Solinst Flute Blank Linern

Das Ende der Auskleidung wird von der Transportrolle abgezogen und nach innen gefaltet, so dass eine ringförmige Tasche entsteht. Diese ringförmige Tasche wird dann in die Verrohrung hinabgelassen und an der Oberfläche befestigt. Anschließend wird der Tasche Wasser bis zu einem Niveau über dem Grundwasserspiegel in der Formation zugeführt, um den notwendigen Druck zu erzeugen, damit der Umstülpungsprozess beginnen kann.

Durch den Druck wird die Auskleidung im Bohrloch nach unten geschoben (Eversion), wodurch das Bohrlochwasser in offene Strömungswege verdrängt wird und die Auskleidung fest an der Bohrlochwand abdichtet.

Technische Darstellung des mehrstufigen Einbauverfahrens durch Ausstülpen sowie des Entfernungsverfahrens durch Einstülpen einer flexiblen Auskleidung innerhalb einer Bohrlochverrohrung

Ablauf der Liner-Entfernung →

← Reihenfolge der Einbauarbeiten für die Auskleidung

  1. Liner
  2. Überschüssiger Druck im Liner
  3. Umgekehrte Auskleidung

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